Winterwanderung im Rheintaunus

Von der Fasanerie/Wiesbaden zum Schläferskopf
und über den Altenstein

Trotz äußerst widriger Wettervorhersage trafen sich 16 Wanderer am Jagdschloss Fasanerie bei Wiesbaden zu einer Rundwanderung durch den Taunus. Bei mehr dem Frühling als dem Winter entsprechender Temperatur wanderte die Gruppe zuerst ins Tälchen des Gehrner Baches mit dem historischen Eishaus. Nun ging es aufwärts, links ein weitläufiger Golfplatz unter-halb vom Chaus-seehaus. Es wurde die derzeit außer Betrieb befindliche Trasse der Aartalbahn unterquert.

Pause an der Kneipp-Hütte

Nach einer Trinkpause an der Kneipp-Hütte mit Wassertretbecken - trotz angenehmer Temperaturen war niemand bereit, seine Füße zu kühlen - stiegen wir nun etwas steiler hinauf zum Schläferskopf mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm.

Auf dem Schläferskopf

Dieser ist allerdings derzeit noch nicht zugänglich, da er grundlegend restauriert wird. Auf weichem Waldweg wanderten wir zum nächsten Zwischenziel, dem ehemaligen Bahnhof Eiserne Hand, dem höchsten Punkt der historischen Aartalbahn, die von Wiesbaden nach Bad Schwalbach führt und als längstes Denkmal Deutschlands gilt.

Am Bahnhof "Eiserne Hand"

Aufstieg zum Altenstein

Der "Spitze Stein"

Weiter ging es zum höchsten Punkt der Tour, dem 500 Meter hohen Altenstein. Am stattlichen Fels aus hartem Taunus-Quarzit rasteten wir, bevor es weiter zum etwas abseits des Wanderweges gelegenen Spitzen Stein ging, ebenfalls ein Naturdenkmal am Altenstein, der seinem Namen wegen des obersten waghalsig ausbalanzierten Felsklotzes alle Ehre macht.

Abstieg auf aufgeweichten Wegen nach Adamstal

Nun ging es lange hinab durch das Kesselbachtal zur Fischzucht und weiter im Tal, einem mit alten Bäumen gesäumten Weg folgend, bis Adamstal. Nach kurzem Anstieg, und Überqueren der Bundesstraße war der Ausgangspunkt bald wieder erreicht. Bei einer gemütlichen Einkehr mit guten Speisen im Jagdschloss Fasanerie klang die etwa 16 km lange Wanderung mit knapp 400 Höhenmetern gemütlich aus. Allen, die wegen der Wettervorhersage es vor-zogen, daheim zu bleiben, sei verraten, dass wir ohne einen Regentropfen und sogar bei zeitweiligem Sonnenstrahlen einen schönen Wandertag genossen haben.

Wolfgang Gurk

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